Berufsorientierung

Erweiterung der Berufsorientierung bis Klasse 10 - beginnend mit der Einführung des Praxislernens in Klasse 7

 

Ziel unserer Schule ist es eine Schule zu schaffen, in der den Schülern Verantwortung, Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit zugetraut werden.  Ein Praxislernplatz in ihrem Lebensumfeld gibt ihnen eine gute Berufsorientierung und ist eine Methode um Erfahrungen zu sammeln.

 

Fachlehrer arbeiten im Arbeitskreis Schule und Wirtschaft mit.

 

Dazu legen wir folgende Schwerpunkte fest:

 

Am Anfang des Schuljahres wird eine Berufsorientierungswoche für alle Schüler auf Klassenstufenbasis durchgeführt.

Klasse 7 : Ortsrallye mit Projekt Mittelalter,Besuch der Burg in Bad Belzig
                Benimmlehrgang

Klasse 8 : Besuch der OSZ in der Umgebung, Bewerbungstraining, 

                Rollenspiele zum Finden der eigenen Stärken und Schwächen,

                Gespräche mit Unternehmern 
                Besuch Technikmuseum Berlin 

Klasse 9:  Exkursion ins BIZ, Schreiben von Lebenslauf und Bewerbung, 

                Informationen durch Krankenkassen und IHK, Einstellungstest,           

                Ausbildunggs zentrum in Götz

Klasse10: Betriebspraktikum

 

Weitere Maßnahmen:

 

Klasse 7

 

Die Schüler werden mit der Infrastruktur der Wirtschaft der Region 

vertraut gemacht.

  • Sie lernen verschiedene Berufsbilder kennen und führen erste praktische

           Tätigkeiten aus.

 

Klasse 8

 

Praxislernen - Berufsfrühorientierung ( Einführung )

  • Individuelle Praktika in Betrieben, Verwaltung und Institutionen zum

           Kennenlernen relevanter Berufsfelder

 

Wer?

  • Alle Schüler der 8. Klassen nehmen teil.

Wann?

  • Praxislernen im Blockmodell - 2 Wochen lernen Schüler im Betrieb mit rahmenplanrelevanten Aufgaben.

Wo?

  • Das Praxislernen wird in Betrieben und Einrichtungen in Bad Belzig und der Wohnumgebung der Schüler durchgeführt.

 

 

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Wie erfolgt die Herangehensweise?

  • Zum Verständnis der Thematik wird in Klasse 7 eine Elternversammlung durchgeführt bzw. ein Elternbrief erstellt.

  • Es folgen Absprachen mit Betrieben; entsprechende Kooperationsverträge werden abgeschlossen.

  • Die Schüler werden über mögliche Betriebe informiert.

  • Das Aufgabenpaket wird vom Lehrerteam für die Schüler erarbeitet:
    Es erfolgen Informationen. Die Schüler schreiben Begründungen, warum sie diesen Praxislernplatz wählen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten die Schüler sich im Betrieb vorstellen.

  • Die Schüler erhalten Aufgaben über entsprechende Fachlehrer; dieser betreut die jeweiligen Schüler.

 

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Klasse 9

 

In der 9. Klasse wird bereits seit Jahren sehr stark im Bereich Berufsorientierung

gearbeitet. Wir werden die Ziele weiter intensivieren.

 

Berufsorientierung im Unterricht

  • Die Schüler erkennen Interessen, Stärken, Schwächen.

  • Sie ordnen ihre Interessen bestimmten Berufsfeldern zu und recherchieren im Internet.

 

Der Berufsberater von der Agentur für Arbeit stellt sich vor und bietet den Schülern die Möglichkeit der Beratung an.

  • Angeboten werden Sprechzeiten in der Schule, um besonders den auswärtigen

           Schülern Beratungen zu ermöglichen.

 

Orientierung auf dem Berufemarkt (jeweils zu Beginn der Herbstferien - regional) Besuch des Berufsinformationszentrums

Kooperative Beziehung mit der Barmer Ersatzkasse

  • Der Vertreter der Barmer- Ersatzkasse gibt praktische Hinweise zu den  Bewerbungsunterlagen, den Eignungstests. Gemeinsam mit dem Fachlehrer   WAT übt er Vorstellungsgespräche mit den Schülern.

 

14-tägiges Schülerbetriebspraktikum

  • Die Schüler erhalten konkrete Aufgabestellungen zum Betrieb, zu dessen

           Ausbildungsmöglichkeiten und dem betrieblichen Tagesablauf.

 

Projekt zur Berufsorientierung (fächerübergreifend) 

        

Betriebe und Ausbilder stellen sich vor

  • Der Kontakt zwischen der Schule und möglichen Betrieben soll verstärkt

           werden.

 

 

 

Klasse 10

 

Berufsorientierung im Unterricht

  • Die Schüler werden nochmals auf die Zusammenstellung der

           Bewerbungsunterlagen (siehe 9. Klasse) hingewiesen und erhalten die

           Möglichkeit, im Rahmen des Unterrichts Fragen zu stellen.

  • Der Berufsberater kommt im 1. Schulhalbjahr, um Fragen zu klären und

           wiederholt intensive Hinweise zu geben.

 

14-tägiges Schülerbetriebspraktikum

  • Der Praktikumsplatz sollte von den Schülern gezielt gewählt und    bewusst genutzt werden.

  • Ein Aufgabenhefter - ähnlich dem in Klasse 9 - ist anzufertigen.

 

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